Hundetransportbox – Die sicherste Möglichkeit

Hundetransportbox – Die sicherste Möglichkeit
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Die sicherste Möglichkeit, Deinen Hund während der Autofahrt unterzubringen ist die Hundetransportbox. Doch nicht nur der Sicherheitsaspekt will bedacht sein – Dein Hund soll es schließlich auch bequem haben. Welche Transportboxen besonders empfehlenswert sind, worauf Du unbedingt achten solltest und ein paar hilfreiche Tipps zur Eingewöhnung findest Du in den kommenden Abschnitten.

Welche Größe sollte die Hundetransportbox haben?

Dein Hund muss sich in der Hundebox bewegen können – ist sie zu klein, bedeutet das Stress für Deinen Hund und den gilt es schließlich zu vermeiden.
Mit einer einfachen Faustregel kannst Du teure Fehlkäufe einfach vermeiden:
Dein Hund sollte in der Transportbox stehen, liegen und sich selbst drehen können, ohne dabei die Wände zu berühren!
Aber gehen wir noch etwas ins Detail:

Länge der Hundetransportbox

Nimm Dir ein Maßband, und beginne damit, die Länge Deines Hundes auszumessen. Dazu legst Du ein Ende des Maßbandes an seiner Nasenspitze an und misst von dort aus bis hin zur Rute. Auch die Länge der Beine Deines Hundes benötigst Du zur Bestimmung der optimalen Größe der Transportbox.
Un die optimale Länge zu errechnen, addierst Du die halbe Beinlänge Deines Hundes mit seiner kompletten Körperlänge.

Höhe der Hundetransportbox

Hierfür misst Du einfach die Höhe Deines Hundes vom Boden bis zum Haupt (obere Ohrspitze) und addierst 4 cm hinzu.

Breite der Hundetransportbox

Das ist schon etwas schwieriger, denn Dein Hund soll sich zwar in der Box seitlich hinlegen können, seine Beine müssen dafür aber nicht zwingend ausgestreckt sein. Trotzdem sollte er es bequem haben – orientier Dich ungefähr an der doppelten Breite Deines Hundes.

Es ist wirklich wichtig, bei der Größe der Transportbox nicht zu spekulieren. Eine zu kleine Transportbox wirkt auf Deinen Hund wie ein winziges Gefängnis. Zusätzlich sind durch die dauerhafte Bewegungseinschränkung Schmerzen vorprogrammiert.

Die verschiedenen Transportboxen für Hunde

Da das Angebot an Transportboxen auf dem Markt recht groß und unübersichtlich wirkt, wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen und Dir einen Überblick, über die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten der Boxen geben.

1. Die Transportbox aus Stoff

Die faltbare Hundebox ist eine sehr strapazierfähige Transportbox aus Polyesther oder Nylon, die Deinem Hund vor allem auf Reisen einen bequemen Rückzugsort bietet. Die Netz-Einsätze bieten nicht nur eine optimale Luftzirkulation, sie fungieren gleichermaßen als Fenster, damit Dein Hund stets alles im Blick behalten kann. Als eine der wenigen Transportboxen hat die Stoff-Transportbox den Vorteil, dass sie von allen Seiten geöffnet werden kann – der Einstieg wird somit erleichert. Höher preisige Transportboxen aus Stoff sind mit einem Rahmen aus Stahlrohren oder Aluminium verstärkt und bieten dadurch eine weitaus höhere Stabilität. Auch die Reinigung gestaltet sich simpel. Durch das robuste Gewebe können leichte Verschmutzungen mit einem Tuch und etwas lauwarmem Wasser entfernt werden. Vergewissere Dich, ob Deine Box einen abnehmbaren Bezug hat – den kann man häufig bei 30 Grad im Schonwaschgang in der Maschine waschen. Auch wenn die Stoff-Transportbox schön anzusehen und äußerst praktikabel ist, den Sicherheitsaspekt im Auto erfüllt sie leider nicht, da sie nicht richtig befestigt werden kann. Als Rückzugsort auf Reisen oder Kuschelhöhle zu Hause ist sie aber uneingeschränkt empfehlenswert.

2. Die Transportbox aus Kunststoff

Die bekanntesten Transportboxen, nicht nur für Hunde, sind Boxen aus Kunststoff.
Auch wenn Kunststoffboxen nicht so sicher und stabil wie ihre großen Brüder aus Metall sind, lohnt es sich dennoch, einen genaueren Blick auf die Allrounder unter den Transportboxen zu werfen.

Ihr Preis-Leistungsverhältnis ist nämlich meist unschlagbar. Außerdem haben sie den Vorteil, dass sie bereits bei den meisten Airlines zugelassen sind. Wer also gern auch mal in den Urlaub fliegt, statt zu fahren, kann die Box gleichermaßen im Flugzeug nutzen.

Kunststoffboxen sind besonders einfach zu reinigen. Auswischen – fertig. Wenn Du Dich für eine solche Box entscheiden solltest, musst Du allerdings darauf achten, dass es bei der Verarbeitung keine Einbußen gibt. Die Qualität der Transportbox aus Kunststoff kann durch scharfe Kanten und abstehende Kleinteile schnell gemindert werden. Außerdem stellt es eine potentielle Verletzungsgefahr für Deinen Vierbeiner dar.

Sicherheit bietet so eine Box in jedem Fall. Sie kann entweder im Fußraum zwischen Vorder- und Rücksitz positioniert, oder mittels Gurt auf der Rückbank fixiert werden.
Empfehlenswert sind Kunstoff-Boxen aber nur für kleine bis mittelgroße Hunde. Sehr große Hunde sind einfach zu schwer dafür.

3. Die Transportbox aus Metall

Transportboxen aus Metall werden meist aus Alumiunium hergestellt, da es viele Vorteile gegenüber anderen Metallen bietet. Aluminium ist ein Leichtmetall, das trotz seines geringen Gewichtes eine äußerst hohe Stabilität und Festigkeit besitzt. So wundert es nicht, dass Transportboxen aus Aluminium als die sichersten ihrer Art gelten. Zusätzlich sind sie biss- und kratzfest und rostfrei.

Auch wenn viele der angebotenen Transportboxen schnell auf- und wieder abgebaut sind, so wurden sie doch für den dauerhaften Gebrauch im Auto konzipiert. Die massive Konstruktion aus Gitterstäben wirkt zwar wie ein kleines Gefängnis, bietet Deinem Hund in Wirklichkeit aber eine gute Luftzirkulation und einen uneingeschränkten Blick auf seine Umwelt. Ein Modell mit Schräger Vorderwand ist außerdem ideal, um den begrenzten Platz im Kofferraum adäquat auszunutzen.

Laut ADAC sollte die Transportbox aus Metall direkt hinter den Rücksitzen aufgestellt werden, während die längere Seite parallel zur Rückbank steht. Bei einem möglichen Unfall verteilen sich die einwirkenden Kräfte so besser, wodurch die Belastung für Deinen Hund weit geringer ausfällt.

Eine überaus empfehlenswerte Transportbox aus Aluminium ist die Box 39340 aus dem Hause Trixie. In mehreren Größen und als Doppelbox verfügbar, ist sie nicht nur äußerst stabil, sondern dank des großen Platzangebotes auch noch sehr komfortabel. Dabei sorgen die extra breiten Gittereinsätze für eine extra Portion Frischluft und ganz nebenbei kann Dein Hund die Sicht aus der Heckscheibe genießen.

Eine solide Verarbeitung; Oberflächen, die leicht zu reinigen sind und die hohe Funktionalität sprechen für die gute Qualität der Transportbox von Trixie. Der trapezförmige Aufbau macht sie zum perfekten und sicheren Begleiter – auch für Autos mit kleinem Kofferraum. Dank der mitgelieferten Montageanleitung ist die Box binnen weniger Minuten einsatzbereit für die erste Fahrt, wobei die integrierten Klettleisten für extra viel Standfestigkeit sorgen. Sicherheit und Komfort für Dich und Deinen Hund.

Wie gewöhne ich meinen Hund an seine Transportbox?

Für gewöhnlich braucht es etwas Zeit, bis Hunde sich in einer Hundetransportbox wirklich wohlfühlen.
Daher ist es ratsam, wenn Du die Box für Trockenübungen zuerst im Wohnzimmer aufstellst, damit sich Dein Hund in Ruhe mit ihr vertraut machen kann.

Neu gekaufte Transportboxen haben noch ihren eigenen Geruch, der Deinen Hund etwas irritieren kann. Nimm ein T-Shirt von Dir und reibe das Innere der Box damit ein, dadurch wird der fremde Geruch durch einen bekannteren ersetzt und folglich wird Dein Hund sie nun als vertraut ansehen. Den gleichen Effekt hat auch eine bereits genutzte Hundedecke, die Du im Inneren der Hundebox platzieren kannst.

Im nächsten Schritt kannst Du ihm die Box etwas schmackhaft machen. Entweder nutzt Du hierfür ein paar Leckerlies, oder etwas vom Lieblingsspielzeug Deines Vierbeiners. Versuche zunächst, ein paar Leckerchen um die Hundebox herum zu verstecken, die Dein Hund dann eigenständig suchen soll. So kommt er ganz nebenbei in Berührung mit der Transportbox.

Nach und nach versteckst Du die Leckerchen oder das Spielzeug auch innerhalb der Box und lässt Deinen Hund wiederum danach suchen. Betritt er die Box? Bravo! Nun kannst Du ihn ausgiebig loben – so verbindet er die Box gleich mit einem positivem Gefühl.

Jetzt solltest Du Dir ein Kommando wie etwa „Box“ überlegen, bei dem Dein Vierbeiner in Zukunft die Transportbox betreten soll. Dieses Markerwort verknüpfst du ab jetzt immer mit der Aktion, sobald Dein Hund seinen Weg in die Transportbox findet. Bereits nach kurzer Zeit wird das Kommando sitzen und Du kannst dazu übergehen, die Transportbox im Auto zu nutzen.

Noch ein kleiner Tipp: die erste Fahrt in der Hundetransportbox sollte nicht direkt zum Tierarzt führen – fahr nur eine kurze Strecke und verbinde sie mit einem schönen Spaziergang, so wird sich Dein Vierbeiner auch noch auf kommende Fahrten in der Box freuen.

Tipps

Soll die Hundetransportbox für Deinen Welpen sein, musst Du darauf achten keine zu große Box zu kaufen. Er würde sich darin verloren fühlen und keine positive Verbindung aufbauen können. Entscheide Dich daher vorerst für eine gemütlichere Variante und schau Dich nach der Welpenphase nach einer neuen Transportbox um.

Gönn Deinem Hund auf langen Fahrten regelmäßige Pausen von der Transportbox. Es ist hilfreich, wenn er sich alle zwei Stunden die Beine vertreten und etwas Trinken kann. Er wird sich danach wesentlich besser fühlen und sichtlich entspannt in die Transportbox zurückkehren.

Eine Antirutschmatte im Kofferraum erhöht die Standfestigkeit der Transportbox. Zusätzlich fungiert sie als Dämpfer für Stöße und Unebenheiten.

Wenn niemand auf der Rückbank Deines Autos mitfährt, solltest Du dennoch die Sicherheitsgurte schließen. Bei einem möglichen Unfall bietet die Rückbank der Transportbox dadurch zusätzlichen Halt.

Eine weitere gute Investition ist ein Ladekantenschutz. Er schützt nicht nur die Stoßstange Deines Autos, er bewahrt Deinen Hund auch vor groben Verletzungen beim ein- und aussteigen aus dem Auto. Die Gesundheit Deines Hundes ist schließlich das oberste Gut. Überlege auch ob eine Hunderampe für Euch sinnvoll sein kann.