Hunderampe

Hunderampe
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HUnderampe Golf Variant Kofferraum

Hunde, die gesundheitlich nicht in der Lage sind aus eigener Kraft in ein Auto zu springen, sind immer auf die Hilfe Ihrer Besitzer angewiesen. Auf Dauer kann es sehr belastend werden, einen 40 kg schweren Hund, tagein tagaus in das Auto zu tragen – da sind RĂŒckenprobleme vorprogrammiert. In diesem Fall bietet sich eine Hunderampe an. Schonend fĂŒr Knochen und Gelenke kann Dein Hund schmerzfrei auch die grĂ¶ĂŸten Hindernisse ĂŒberwinden.

FĂŒr wen eignet sich eine Hunderampe?

Hunderampen kommen aus ganz unterschiedlichen GrĂŒnden zum Einsatz. Im Prinzip geht es nur darum, dass ein Hund einen gewissen Höhenunterschied nicht mehr selbststĂ€ndig ĂŒberwinden kann.
Vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates kann die Hunderampe eine effektive Möglichkeit der UnterstĂŒtzung darstellen. Hunde mit Spondylose, Arthrose oder einem Bandscheibenvorfall, mĂŒssen den Satz ins Auto tunlichst vermeiden, da sonst weitere SchĂ€den des Gelenksystems die Folge sein könnten.

Doch auch vorbeugend sollte eine Hunderampe verwendet werden. Hunde nehmen beim Sprung in und aus dem Auto meist eine sehr unnatĂŒrliche Haltung ein, welche Gelenke und Knochen auf Dauer stark belastet. Auch wenn Dein Hund nach den ersten SprĂŒngen noch keine Schmerzen verspĂŒren wird, irgendwann wird auch er sich an einem Punkt befinden, an dem vor allem das herausspringen ihm keine Freude mehr bereiten wird.

Wer von Anfang an eine Hunderampe benutzt, schĂŒtzt seinen Hund prĂ€ventiv vor Gelenkkrankheiten – und das bereits ab dem Welpenalter.

NatĂŒrlich sollte Dein Hund auch im Kofferraum eine gemĂŒtliche und nach Möglichkeit orthopĂ€dische Unterlage haben. Passende Hundebetten gibt es auch fĂŒr den Kofferraum oder die Hundetransportbox.

 

Der Einstiegswinkel

Der Einstiegswinkel ist das wichtigste Kriterium bei der Auswahl einer geeigneten Hunderampe. Ist er zu hoch, bedeutet das eine hohe Belastung fĂŒr die Gelenke Deines Hundes, womit die Hunderampe ihren Sinn gĂ€nzlich verfehlen wĂŒrde.

Die Einstiegshöhe von Fahrzeugen lĂ€sst sich gut in zwei Kategorien einteilen. Kleinwagen, Kombis und Kompaktwagen haben eine eher niedrige bis mittelhohe Ladekante – fĂŒr sie wĂŒrde eine kĂŒrzere Hunderampe mit einer LĂ€nge von etwa 1,60 m ausreichen.

GrĂ¶ĂŸere Autos, zu denen SUVs oder GelĂ€ndewagen zĂ€hlen, haben eine weit höhere Ladekante und benötigen daher auch eine lĂ€ngere Hunderampe. Du solltest Dich daher an einer ungefĂ€hren LĂ€nge von 1,80 m orientieren.

Der ideale Einstiegswinkel betrĂ€gt ĂŒbrigens 60 Grad. Alles was darĂŒber liegt, belastet Deinen Hund eher, als dass es ihm hilft. Im Zweifel kannst Du also einfach selbst nachmessen.

Der optimale Winkel fĂŒr die Hunderampe
Diese Grafik darf gerne kopiert werden, sofern http://hund-im-auto.net als Quelle verlinkt wird.

Teleskop- oder Klappmechanismus?

Zwar gibt es auch starre Hunderampen, doch sind diese kaum transportabel und daher weniger fĂŒrs Auto geeignet.
Teleskop- oder Klapphunderampen haben sich im Alltag dagegen als die Beste Wahl herausgestellt. Beide Mechanismen sind uneingeschrĂ€nkt empfehlenswert – einen Unterschied gibt es dennoch.

Teleskoprampen sind die kleinen Platzwunder unter den Rampen. Dank ihres Mechanismus sind sie flexibel einsetzbar und lassen sich der LĂ€nge nach variieren. Vor Gebrauch einfach auf die gewĂŒnschte LĂ€nge ausziehen und bei Nichtgebrauch wieder zusammenschieben. Teleskoprampen sind meist etwas preisintensiver, dafĂŒr aber praktischer und platzsparender. Ein kleines Manko gibt es allerdings: vor allem im Winter neigt der Teleskopmechanismus dazu festzufrieren, wodurch sich die Rampe nur sehr schwer ausziehen lĂ€sst.

Hunderampen mit Klappmechanismus kann man bei Nichtgebrauch zusammenfalten. Sie benötigen etwas mehr Stauraum als Hunderampen mit Teleskopmechanismus und mĂŒssen vor Gebrauch teils erst arretiert werden. Ihr Vorteil gegenĂŒber Hunderampen mit Teleskopmechanismus liegt in ihrer WetterbestĂ€ndigkeit – der Mechanismus kann nicht einfrieren.

Trixie Hunderampe

Eine tolle Hunderampe mit Klappmechanismus ist die Kunststofframpe 3939 von Trixie. Mit ihrem unschlagbaren Preis schafft es Trixie, eine stabile und universell einsetzbare Hunderampe mit einem geringen Klappmaß von nur 78 cm x 40 cm auf den Markt zu bringen. Dank ihrer maximalen Belastungsgrenze von 90 kg, ist sie fĂŒr alle Hunderassen gleichermaßen nutzbar. Ausgeklappt bietet sie mit ihre LĂ€nge von knapp 1,60 m einen guten Einstiegswinkel fĂŒr alle gĂ€ngigen Fahrzeuge mit einer Ladekante von bis zu 70 cm Höhe. ZusĂ€tzlich bietet der Antirutschbelag auch an regnerischen Tagen einen ordentlichen Grip, damit Dein Hund den Halt nicht verliert.

Angebot
Trixie 3939 Klapp-Rampe, 40 × 156 cm, schwarz
  • Anti-Rutsch-Beschichtung und seitliche Sicherheitsschienen
  • schont die Gelenke des Tieres
  • sehr empfehlenswert bei RĂŒcken- und Gelenkproblemen
  • auch zur PrĂ€ventivanwendung
  • zusammenklappbar

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Damit die Hunderampe nicht zur Fehlinvestition wird, solltest Du vor dem Kauf einiges bedenken.

1. LĂ€nge und Breite der Hunderampe

Die LĂ€nge ist vor allem in Punkto Einstiegswinkel von großer Bedeutung. Wie etwas weiter oben bereits erklĂ€rt, ist ein niedriger Einstiegswinkel erstrebenswert, da es weniger belastend fĂŒr Deinen Hund ist. Je lĂ€nger die Hunderampe ist, desto niedriger ist auch der Einstiegswinkel!
Meist sind Hunderampen zwischen 30 cm und 50 cm breit. FĂŒr kleinere Hunde reicht eine geringe Breite aus, sollte Dein Hund hingegen zu einer grĂ¶ĂŸeren Rasse gehören, dann nimm eine breitere Hunderampe. Dein Hund sollte bequem darauf stehen können und sich nicht eingeengt fĂŒhlen.

2. Belastbarkeit

Bei allen Hunderampen finden sich Angaben zum zulĂ€ssigen Höchstgewicht – achte darauf, dass sich das Gewicht deines Hundes innerhalb der Grenzen bewegt, Dein Hund könnte sich sonst ernsthaft verletzen.

3. Material

Das Material ist eher zweitrangig, da die StabilitĂ€t stets gegeben sein muss. Egal ob es sich um Holz, Aluminium oder Kunststoff handelt. Ein paar Pflegetipps fĂŒr die unterschiedlichen Materialien findest du am Ende des Ratgebers.

4. Transport im Auto

Achte unbedingt auch auf das angegebene Klappmaß der Hunderampe. Es gibt Rampen mit Teleskop- und Rampen mit Klappfunktion. Beide lassen sich gut zusammenschieben /-klappen, allerdings mĂŒssen sie, auch bei Nichtbenutzung, problemlos in Dein Auto passen.

5. Beschaffenheit der OberflÀche

Damit Dein Hund den Halt nicht verliert, sollte die OberflÀche der Hunderampe bestenfalls gerillt oder geriffelt sein. Vor allem mit nassen Pfoten besteht sonst die Gefahr des Abrutschens.

Pflege und Reinigung

Wer sich eine Hunderampe kauft, der möchte sie auch langfristig nutzen. Unter falscher Reinigung oder fehlender Pflege kann aber vor allem der Mechanismus der Hunderampe schnell leiden. Und auch wenn die Hunderampe zu den eher robusteren GerÀten gehört, etwas Zeit solltest Du trotzdem investieren.
Je nach Material und Mechanismus fÀllt die Wartung unterschiedlich aus.

1. Holz

Sobald Dein Hund mit Matschpfoten ĂŒber die Holzrampe gelaufen ist, solltest du diese reinigen. Grober Dreck lĂ€sst sich wunderbar abbĂŒrsten. Da Holzrampen meist mit einem Klappmechanismus ausgestattet sind, musst Du diesen hĂ€ufig auf seine ordnungsgemĂ€ĂŸe Funktion ĂŒberprĂŒfen. Die Scharniere vertragen auch mal etwas Öl, um alles geschmeidig zu halten. Wer seine Hunderampe aus Holz nicht pflegt, dem drohen nicht nur unschöne VerfĂ€rbungen, die Rampe könnte sogar anfangen zu modern und die Scharniere rosten.

2. Aluminium

Aluminium ist ein ĂŒberaus dankbares Material. Es ist leicht, einfach in der Wartung und schnell zu reinigen. Angetrockneter Schmutz lĂ€sst sich abbĂŒrsten und fĂŒr die Feinarbeiten reicht ein feuchtes Tuch allemal. Aluminiumrampen mit Teleskopmechanismus sollten mehrmals jĂ€hrlich mit Silikonspray behandelt werden – das gewĂ€hrleistet die korrekte Funktion des Teleskopbereiches.

3. Kunststoff

Kunststoff verhÀlt sich in Sachen Pflege Àhnlich wie Aluminium. Schmutz kann einfach abgewischt werden und der Teleskop- oder Klappmechanismus muss hÀufiger geölt werden.

Wie Du Deinen Hund an die Hunderampe gewöhnst

Auch wenn die meisten Hunde prinzipiell keine Probleme mit der Hunderampe haben dĂŒrften, gibt es doch einige, die den Aufstieg anfangs meiden. Wie bei allen anderen Dingen, ist es auch hier wichtig, das Problem mit Ruhe und einer positiven Einstellung anzugehen.

Leg die Hunderampe bei Dir zu Hause oder im Garten auf den Boden, damit sich Dein Hund mit ihr vertraut machen kann. Zeig ihm, dass die Rampe etwas Gutes ist und er sich nicht Ă€ngstigen muss. Achte unbedingt darauf, dass die Hunderampe plan liegt – die kleinste Bewegung könnte Deinen Hund bereits verunsichern und verĂ€ngstigen. Er braucht Sicherheit und muss sich auf die StabilitĂ€t der Rampe verlassen können.

Sobald Dein Hund die Rampe ĂŒberquert hat, belohnst Du ihn – er soll diesen Erfolg mit etwas Positivem verknĂŒpfen, damit er gern ĂŒber die Rampe lĂ€uft.
Im nÀchsten Schritt gewöhnst Du Deinen Hund langsam an die SchrÀglage der Hunderampe. Dazu suchst Du Dir Hindernisse, wie etwa kleine Treppen und gehst genauso vor wie im vorherigen Schritt, mit dem Unterschied, dass Du den Winkel der Rampe schrittweise erhöhst, bis sie letztlich an der Ladekante Deines Autos aufliegt.

Wenn es nicht gleich beim ersten Anlauf funktioniert, solltest Du dich dennoch nicht beirren lassen – einfach noch ein bisschen weiter ĂŒben. Nach einiger Zeit wird sich Dein Hund an den Aufstieg gewöhnt haben – die Hunderampe wird Euer Leben von nun an ein wenig erleichtern.